Nachdem Dietrich Lange vor kurzem den ehemaligen Betrieb seines Vaters geerbt hat, musste er sich mit der Frage auseinandersetzen, was er mit seinem Elternhaus – einem großen niedersächsischen Hof inkl. 26 ha arrondierter Ackerfläche rundherum – anstellen könnte. Verkaufen? Verfallen lassen? Erstmal abwarten? Dietrich verspürte den Wunsch, sein früheres zu Hause wieder mit Leben und Landwirtschaft erfüllt zu sehen – und das möglichst ökologisch und nachhaltig. Durch Fügung, Glück und Internetrecherche hat er im Frühjahr 2020 Martin Clausen gefunden. Nun ist er dabei eine gemeinnützige Stiftung zu gründen. Die Stiftungszwecke werden zur Zeit noch präzise ausformuliert. Bildung und Naturschutzmaßnahmen, wie sie u.a unter Punkt 3 und 4 in der Beschreibung des Gesamtprojektes beschrieben sind, werden sicher dazugehören.

Martin ist seit 34 Jahren passionierter Demeter Landwirt mit eigenem Betrieb, inkl. Gewächshäusern, Hofladen, Marktständen, Mosterei, Rindern, Imkerei und Bildungsangeboten. Doch da in Kürze über die Flächen des Gärtnerhofs Sandhausen die B212 gebaut wird – Martin sich jedoch ein Leben ohne Tomaten und Tiere nicht vorstellen kann – hat er sich auf die Suche nach einem neuen Platz gemacht, an dem er sein geistiges und finanzielles Kapital sinnvoll einbringen kann. Vor Kurzem ist dann auch schon die erste Mitgründerin und Landwirtin Luise Heiden auf dem Hof Imhorst eingezogen. Die ersten 10 Hektar werden bereits in diesem Herbst übernommen und in die ökologische Umstellung nach Demeter-Richtlinien gebracht.