Häufige Fragen

Wie und wann kann ich Mitglied werden?

Ein Einstieg wird zu Beginn jedes Monats möglich sein. Die Anmeldung muss bis zur Mitte des vorigen Monats eingehen. Details und ein Formular zur Anmeldung wird es bald unter der Rubrik „Mitglied werden!“ geben.

Am Besten für uns landwirtschaftlich Tätige ist es natürlich, für ein ganzes Anbaujahr (Anfang April – Ende März des Folgejahres) mit einem Anteil rechnen zu können, da dies der Zeitraum ist für den wir unsere Arbeit planen.

Wo und wann kann ich das Gemüse abholen?

  • Bei uns auf dem Hof: Freitagnachmittag und Samstag (Zeiten stehen noch nicht fest)
  • Marktstand in Bremen Horn-Lehe: Donnerstag 8 -13 Uhr & Samstag 7-13 Uhr
  • Weitere Abholstellen ergeben sich mit Wachsen unserer Verbrauchergemeinschaft!

Wieviel soll ein Ernteanteil kosten?

In der Saison 2023 beträgt der monatliche Beitrag für einen großen Ernteanteil 120,- Euro (Richtwert). Es gibt auch die Möglichkeit einen kleinen Anteil für 60,- Euro abzunehmen.

Was ist ein Richtwert?

Um die Verbrauchergemeinschaft auch untereinander solidarisch zu gestalten gibt es einen Richtwert dafür, was ein Anteil mindestens kosten muss, damit die Kosten gedeckt werden. Bei der jährlichen Mitgliederversammlung wird die Jahreskalkulation des Betriebes vorgestellt. Geteilt durch die durchschnittliche Anbaufläche pro Mitglied (wir kalkulieren 125m²) ergibt sich der Wert jedes Anteils. Orientiert an diesem Richtwert macht jedes Mitglied im Rahmen einer Bieterrunde ein Gebot, bis die Kosten gedeckt sind.

Wie läuft eine Bieterrunde ab?

Die Bieterrunde ist also ein Verfahren, um das Jahresbudget zu decken und dabei die unterschiedlichen ökonomischen Verhältnisse bzw. finanziellen Möglichkeiten der Mitglieder zu berücksichtigen. Mit der Abgabe eines Gebotes sagt jedes Mitglied zu, sich in Höhe des gebotenen Betrages am Jahresbudget der Solawi zu beteiligen.

Die Bieterrunde läuft folgendermaßen ab:

  • bei der jährlichen Mitgliederversammlung werden Jahresbudget und Zustandekommen des Richtwertes vorgestellt
  • jedes Mitglied gibt -orientiert am Richtwert- ein Gebot ab (die Gebote können die Höhe des Richtwerts einhalten, darüber oder darunter liegen). Das Gebot wird geheim abgegeben.
  • Sind die Gesamtkosten nach Auswertung der Gebote gedeckt – wunderbar! Kommt das Budget in der ersten Runde nicht zusammen, ist eine zweite Gebotsrunde erforderlich. Es wird so lange geboten, bis der erforderliche Betrag erreicht wird.

Das solidarische Prinzip wird damit nicht nur gegenüber dem Hof praktiziert, sondern auch durch einen finanziellen Ausgleich unter den Mitgliedern.

Wann und wie wird der Beitrag für den Ernteanteil gezahlt?

Der individuelle Beitrag wird monatlich – immer zur Monatsmitte – per Lastschrift eingezogen. Um den Hof besonders zu unterstützen, kann der komplette Jahresbeitrag auch vorab bezahlt werden. Dies erleichtert die Vorfinanzierung z.B. von Saatgut und Anzuchterde.

Wie lange dauert die Mitgliedschaft und wie kann sie beendet werden?

Wie bereits erwähnt ist es für uns super, wenn du deine Mitgliedschaft für ein Jahr abschließt, da wir für ein Anbaujahr planen. Es gibt aber natürlich die Option die Verbrauchergemeinschaft monatlich zu verlassen und den Ernteanteil abzugeben. Am Besten für uns wäre es, wenn du als Mitglied eine Person findest, die deinen Anteil übernehmen will. So kann vermieden werden, ab dem Monat des Ausstieges zu viel Gemüse geplant zu haben.

Die Beendigung der Mitgliedschaft muss schriftlich erfolgen (E-mail reicht aus) und von uns bestätigt sein, um in Kraft zu treten. Die Kündigung muss bis zum 15. eines Monates erfolgen, damit wir den Ernteanteil im Folgemonat für jemand Anderen einplanen können.

Gibt es regelmäßige Treffen, an denen ich teilnehmen kann / muss?

Eine Mitgliederversammlung im Jahr (Anwesenheit von Vorteil)

Es wird eine Mitgliederversammlung pro Jahr geben bei der alle anwesend sein sollten. Bei dieser wird das Budget vorgestellt und anhand des Richtwerts ermittelt, wie viel jedes Mitglied beitragen kann. Abwesenheit bei der Mitgliederversammlung bedeutet also das Einverständnis mit dem Richtwert, d.h. mindestens diese Summe für einen Anteil beizutragen.

In der Saison 4 – 6 Aktionstage (freiwillig)

Während der Saison gibt es das Angebot bei uns mit zu gärtnern und noch direkteren Bezug zu euren Lebensmitteln zu bekommen! An diesen freiwilligen Aktionstagen wollen wir größere Projekte gemeinsam mit unseren Mitgliedern bewerkstelligen. Zum Beispiel Kürbis pflanzen und ernten oder Möhren und Zwiebeln jäten oder ernten. Manchmal braucht es viele helfende Hände, damit z.B. das jäten der Möhren nicht drei Wochen einnimmt. Weshalb wir uns sehr freuen, wenn viele Mitglieder zu den Aktionstagen kommen. Außerdem macht es einfach Spaß mit einer großen Meute große Fortschritte zu machen!

Wie wird die Verbrauchergemeinschaft mit Informationen versorgt?

Es kann ein Wochenbrief bezogen werden, in dem ihr auf dem Laufenden gehalten werdet. Darin berichten wir von den Hintergründen unserer Arbeit und erläutern zum Beispiel, wann warum welches Gemüse in welchen Mengen zur Verfügung steht.

Was passiert mit meinem Anteil, wenn ich im Urlaub bin?

Da wir als landwirtschaftlich Tätige für ein ganzes Jahr planen, können wir Anteile leider nicht aussetzen (denn der Weißkohl will ja auch vom Unkraut befreit werden, wenn ihr gerade auf einem Kanu in den Masuren unterwegs seid). Wenn Mitglieder ihren Anteil gerade nicht selbst abholen können, organisieren sie sich daher meist innerhalb der Depots oder geben ihren Anteil für diesen Zeitraum in Nachbarschaft und Bekanntenkreis weiter.

Wie viele Anteile sollen verteilt werden?

Für den Anfang würden wir ab April 2023 gerne zwischen 50 und 80 Anteile verteilen. Im Laufe der Jahre kann die Verbrauchergemeinschaft gerne auf um die 200 Ernteanteile wachsen.

Warum wird Hof Imhorst nicht komplett als Solidarische Landwirtschaft betrieben?

Die Betriebsgemeinschaft Hof Imhorst ist aus dem Gärtnerhof Sandhausen in Delmenhorst hervorgegangen. Dieser musste seine Tore schließen, da eine Bundesstraße über das Gelände geplant wurde (siehe hierzu „Stiftung“). Die über Jahrzehnte aufgebauten Vermarktungswege in Bremen wollen wir gerne weiter betreiben, um der langjährigen Kundschaft den gewohnten Zugang zu unseren Produkten anbieten zu können.

Ein weiterer Grund - der mit der Größe des Glashauses (gut 0,5 ha Anbaufläche) zusammenhängt - ist, dass wir das Gemüse aus dem geschützten Anbau an den Bio-Großhandel vertreiben, welcher wiederum Bioläden in der Umgebung und andere Direktvermarkter versorgt. Würden wir alle Erzeugnisse aus dem Glashaus an eine Verbrauchergemeinschaft verteilen, ergäben sich um die 1000 Ernteanteile. Um entsprechende Mengen aus dem Freiland anbieten zu können, müssten wir um die 12 ha Gemüse anbauen und das wäre uns und den Ackerflächen etwas zu viel.

Wie wird bei mehreren Formen der Vermarktung sicher gestellt, dass in den Ernteanteilen nicht jenes Gemüse landet, welches z.B. für den Verkauf auf dem Markt „nicht gut genug“ ist?

Ein Ernteanteil entspricht einer durchschnittlichen Anbaufläche von 125m² und damit einem festen Teil der angebauten Kulturen. Während der Anbauplanung wird bei den jeweiligen Sätzen die entsprechende Menge für die SoLawi Mitglieder berücksichtigt.

Nicht mehr ganz so schickes Gemüse gibt es im Anteil also nur dann, wenn uns das Wetter die Ernte verhagelt oder die Viecher sie vom Acker weg verschmausen. Genau solche Risiken sind der Landwirtschaft immanent und eben darum geht es (u. A.) bei der solidarischen Landwirtschaft: rund um´s Jahr versorgt sein, aber eben nicht immer alles zur Verfügung haben, weil dies an der Realität regionaler Produktion vorbei geht.

Wenn du Interesse an einem Ernteanteil oder weitere Fragen hast, schicke gerne eine E-Mail an miriam_sachs@posteo.de

Hof

Hof Imhorst GbR
Imhorst 4
27339 Riede

E-Mail
wir@hof-imhorst.de

Telefon
04294 8603917

Landluft Imhorst

Direktvermarktung

Marktstand in Bremen Horn-Lehe wöchentlich

Do 8 - 13 Uhr und Sa 7 - 13 Uhr

SoLawi Hof Imhorst

Lizenzpartner

Regionalwert AG Bremen Weser-Ems
Demeter
EU Hier investiert
„Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen“
Mit diesen Maßnahmen werden landwirtschaftliche Betriebe bei der Erhaltung und Verbesserung der Umweltsituation unterstützt. Ziel ist die nachhaltige und ressourcenschonende Bewirtschaftung in Bezug auf Artenvielfalt, Boden, Wasser und den Schutz des Klimas.

Stiftung

Hof-Imhorst-Stiftung
Imhorst 4
27339 Riede

Treuhändisch verwaltet durch die Regionalwert Stiftung Hamburg.

Unser landwirtschaftlicher Betrieb wird jährlich von der Kontrollgesellschaft Ökologischer Landbau mbH, Ettlinger Straße 59, 76137 Karlsruhe kontrolliert.

Codenummer der Kontrollstelle: DE-Öko-022
Hofnummer:23217 / Zertifikatnr.: 62f4a4475c0cb