Das Konzept

Um unser Gemüse so direkt wie möglich unter die Leute zu bringen, möchten wir ab dem Frühjahr 2023 einen Teil dessen was wir auf den Flächen des Hofes kultivieren können, über das Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft verteilen.

Die Mitglieder einer solidarischen Verbrauchergemeinschaft erhalten wöchentlich ihren Anteil an den Erträgen eines Hofes und übernehmen dafür gemeinsam den finanziellen Aufwand für Anbau, Pflege und Ernte der vielfältigen Gemüsekulturen.

Solidarisch daran ist, dass die tatsächlichen Produktionskosten der Ware von den Mitgliedern geteilt werden. Dies bedeutet z.B., dass auch Kulturen die zwar angebaut wurden, aber nicht geerntet werden können (sei es aufgrund von Schädlingen oder wetterbedingt), kein Verlustgeschäft für die Anbauer sind. Die Risiken, die der landwirtschaftlichen Produktion innewohnen, werden von denen die sich davon ernähren mitgetragen. Kurz gesagt, es wird sowohl Ernteerfolg, als auch -misserfolg miteinander geteilt.

Solidarische Landwirtschaft (SoLawi) bedeutet:

  • eine soziale und regionale Form der Landwirtschaft.
  • Erzeugende und Verbrauchende übernehmen gemeinschaftlich die Verantwortung für die landwirtschaftliche Produktion eines bestimmten Hofes.
  • Dadurch entsteht ein direkter Einfluss auf die Art und Weise wie unsere Lebensmittel hergestellt werden und unser Lebensraum gestaltet wird.
  • Kleinbäuerliche, das heißt vielfältige und regionale Produktion von Grundnahrungsmitteln bleibt erhalten, bzw. wird ermöglicht.

Für die Erzeuger*Innen bedeutet diese Wirtschaftsweise erhöhte Planungssicherheit und die Deckung der tatsächlichen Kosten einer nachhaltigen Anbauweise. Die Versorgung mit frischem, unbehandeltem Gemüse aus regionaler Produktion wird dadurch unabhängiger vom Marktdruck und so verantwortungsvollerer Umgang mit Boden, Pflanzen, Tieren und Menschen ermöglicht. Darüber hinaus ist es schön zu wissen, für wen geerntet wird und den Anbau auch nach den Bedürfnissen der Mitglieder zu gestalten. Im Effekt bedeutet dies weniger Überproduktion und Verschwendung von Lebensmitteln.

Für die Mitglieder entsteht direkte Nachvollziehbarkeit ihrer Lebensgrundlagen. Ort, Hintergrund und Art der Produktion ihrer Lebensmittel werden greifbar und verständlich. Fragen, die sich manchmal im Laden stellen - wieso der Salat nicht aus der Region kommt, was an der Möhre dran ist außer Sand und wieso der Wirsing schon so labbrig ist - erübrigen sich, denn das Gemüse kommt frisch geerntet von einem Fleck und von Gärtner*Innen die man kennenlernen kann.

Frisches, saisonales Gemüse gibt es bei uns auch solidarisch - Miteinander und mit den Produzierenden!

Hof

Hof Imhorst GbR
Imhorst 4
27339 Riede

E-Mail
wir@hof-imhorst.de

Telefon
04294 8603917

Landluft Imhorst

Direktvermarktung

Marktstand in Bremen Horn-Lehe wöchentlich

Do 8 - 13 Uhr und Sa 7 - 13 Uhr

SoLawi Hof Imhorst

Lizenzpartner

Regionalwert AG Bremen Weser-Ems
Demeter
EU Hier investiert
„Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen“
Mit diesen Maßnahmen werden landwirtschaftliche Betriebe bei der Erhaltung und Verbesserung der Umweltsituation unterstützt. Ziel ist die nachhaltige und ressourcenschonende Bewirtschaftung in Bezug auf Artenvielfalt, Boden, Wasser und den Schutz des Klimas.

Stiftung

Hof-Imhorst-Stiftung
Imhorst 4
27339 Riede

Treuhändisch verwaltet durch die Regionalwert Stiftung Hamburg.

Unser landwirtschaftlicher Betrieb wird jährlich von der Kontrollgesellschaft Ökologischer Landbau mbH, Ettlinger Straße 59, 76137 Karlsruhe kontrolliert.

Codenummer der Kontrollstelle: DE-Öko-022
Hofnummer:23217 / Zertifikatnr.: 62f4a4475c0cb